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Helena Morrissey: Ist das fragile Pfund bald in ihrer Hand?

Gerüchten zufolge hat die ehemalige Fondsmanagerin Morrissey gute Chancen, Chefin der Bank of England zu werden. Geldpolitische Erfahrung hat sie aber nicht.

Diese Schlagzeile kann man sich auf der Zunge zergehen lassen. «Supermama von neun Kindern mit einem buddhistischen Mönch als Gatten wird als erste Gouverneurin der Bank of England seit 325 Jahren gehandelt», titelte die Online-Ausgabe des Revolverblatts «Daily Mail» im September einen Artikel über die 53-jährige Helena Morrissey.

Berichtet wurde, dass sie als Kandidatin für die Nachfolge von Mark Carney, Chef der britischen Notenbank, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden sei. Insgesamt gebe es neun potenzielle Nachfolger.

Die im Londoner Stadtteil Notting Hill lebende Morrissey war da noch Chefin des Bereichs Personal Finance beim Vermögensverwalter Legal & General Investment Management (LGIM). Das Gerücht, dass sie sich in der engeren Auswahl befindet, bekommt nun neue Nahrung: Sie hat vergangene Woche bei LGIM gekündigt. Gemäss dem «Telegraph» ist sie unter den drei Top-Kandidaten für Carneys Nachfolge. Im Gespräch sei aber auch eine Ernennung in das britische Oberhaus, um für eine Berufung zum Minister unter Premier Boris Johnson qualifiziert zu sein.

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