Märkte / Makro

Helikoptergeld als letzter Rettungsanker

Das berühmte Versprechen «Whatever it takes» von EZB-Chef Mario Draghi könnte zu Helikoptergeld führen, denn die Rezession steht vor der Tür. Ein Geldregen von der Notenbank für alle.

Wäre ein Notenbanker zu Beginn des Jahrtausends in den Dornröschenschlaf gefallen und heutzutage aufgewacht, würde er die Welt nicht wiedererkennen. Exotische Begriffe wie APP, NIRP und QE dürften pures Entsetzen hervorrufen. Das heisst aber nicht, dass seine Welt nicht noch mehr auf den Kopf gestellt werden kann.

Die Zeit für Helikoptergeld in Europa sei gekommen, sagte der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Philipp Hildebrand, vor kurzem in einem Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg. Zusammen mit Stanley Fisher, ehemals Fed-Gouverneur, und anderen Autoren hat Hildebrand auch ein Papier publiziert, das die Rahmenbedingungen für solch einen Geldregen definiert.

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Leser-Kommentare

Erwin Staub 03.09.2019 - 10:34
Hier wird eine Geldverteilung vorgeschlagen, mit Mitteln, über die man gar nicht verfügt. Anstelle, dass man Kredite aufnimmt, druckt man selber Geldscheine – aus dem Nichts! Niemand erklärt, wann dieser Geldsegen wieder einmal zurückbezahlt werden muss. Die Verpflichtungen der schon heute stark verschuldeten Staaten steigen so ungebremst ins astronomische, nämlich um diese Neuartigen, sogenannten Helikoptergeldern – aus dem Nichts! Dies… Weiterlesen »