Unternehmen / Finanz

Helvetia verspricht sichere Leistungen

Analyse | Der Versicherer will bis 2025 mehr an Gewerbekunden und Immobilienfonds verdienen. Aktionären wird eine dickere Dividende in Aussicht gestellt.

Wichtiger als eine weitere Volumenausdehnung sind eine Verbreiterung der Ertragsbasis und eine Sicherung der Rentabilität. Diese Prioritäten für den Zeitraum bis 2025 präsentierte Helvetia-Chef Philipp Gmür an einer Analystenkonferenz: «Wir entwickeln uns kraftvoll zu einem europäischen Finanzdienstleister für Versicherung und Vorsorge.»

Bereits im März hatte der mittelgrosse Versicherer den Aktionären versprochen, die Ertragskraft auf 8 bis 11% Eigenkapitalrendite stabil zu halten und während der angelaufenen Fünfjahresperiode kumuliert mindestens 1,5 Mrd. Fr. Dividende zu zahlen. Für 2020 stand die Ausschüttungssumme auf 264 Mio. Fr.

Entwicklung überlegt angehen

Verwaltungsratspräsidentin Doris Russi Schurter erläuterte an der Veranstaltung ihre Zielvorgaben für das Management. Helvetias Angebote müssten die Kundenbedürfnisse punktgenau treffen, im digitalem Vertrieb wie auch dem traditionellen, und deswegen seien weitere Kooperationsmodelle zu finden. «Wir werden das Schritt für Schritt tun, um auf diesem Entwicklungsweg nicht zu straucheln», sagte sie in ihrer an die Investoren gerichteten Ansprache. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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