Unternehmen / Finanz

Helvetia kommt gut voran

Analyse | Der Versicherer macht mehr aus sich. Onlinegeschäfte wie auch ergänzende Geschäftsfelder polieren das Ergebnis auf.

Jetzt geht es flott in Richtung der Strategieziele 2025. Helvetia erreicht mit dem Semestergewinn von 262 Mio. Fr. beinahe wieder das Resultat 2019 von 290 Mio. Vergangenes Jahr war das Semesterergebnis rot ausgefallen, wegen Pandemiezahlungen und wegen Abschreibungen und Verlusten.

Gemäss Konzernchef Philipp Gmür trugen alle Betriebsteile zur Verbesserung bei. «Das Wachstum ist breit abgestützt, und der Gewinn ist robust», sagte er an der Halbjahreskonferenz. Ein wesentlicher Grund für das um ein Fünftel ausgedehnte Geschäftsvolumen ist, dass die vor Jahresfrist für beinahe 1 Mrd. Fr. erworbene spanische Caser erstmals in den Konzernzahlen einbezogen wird.

Hohe Zahlungen wegen Naturschäden

Spanien ist damit nach dem Heimmarkt das zweitwichtigste Land für Helvetia. Expansiv ist der Versicherer auch in Italien, Deutschland und Österreich, erläuterte der Konzernchef. Im Vordergrund stehen Angebote für Privathaushalte und für Gewerbekunden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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