Unternehmen / Finanz

Onlinegeschäft vergrössert Helvetia

Analyse | Der Versicherer expandiert im Digitalgeschäft nach Europa und beglückt dank besserer Finanzlage die Aktionäre mit mehr Dividende.

Für die Geschäftsziele von Helvetia wird der Onlineabsatz wichtiger. Die rein digital arbeitende Tochtergesellschaft Smile ist im Heimmarkt nochmals kräftig gewachsen. «Dieses Jahr startet sie ihr Angebot in Österreich, nächstes Jahr dann auch in Spanien», sagte Konzernchef Philipp Gmür an der Jahrespressekonferenz. Die Expansionschancen sind intakt, doch noch trägt die Online-Tochtergesellschaft erst 1% zum Konzernvolumen bei.

In Spanien hat Helvetia mit dem Mehrheitserwerb des Versicherers Caser vor zwei Jahren im traditionellen Vertrieb die Marktposition wesentlich ausgebaut. «Dieser Geschäftsteil hat nun die erhofften Geschäftsvolumen und Ergebnisse geliefert», betonte Gmür. Vor allem dank der Akquisition weitete der Versicherungskonzern im vergangenen Jahr die Einnahmen gut 15% auf 11,2 Mrd. Fr. aus.

10% mehr Ausschüttung

Der Gewinn kletterte gegenüber dem pandemiebelasteten Vorjahr um 84% auf 520 Mio. Fr. Doch vor zwei Jahren hatte Helvetia sogar 538 Mio. Fr. Überschuss ausgewiesen, wobei damals steuerliche Einmaleffekte das Resultat aufbesserten. Die Aktionäre erhalten eine von 5 auf 5.50 Fr. aufgestockte Dividende. An der Generalversammlung vom 29. April wird VR-Vize Thomas Schmuckli zur Wahl als Präsident vorgeschlagen. Neu ins Gremium gewählt werden soll Luigi Lubelli, Ex-Finanzchef des italienischen Versicherers Generali. 

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