Unternehmen / Finanz

Helvetia überrascht mit Verlust

Analyse | Der Versicherer muss im ersten Halbjahr dreifach Federn lassen.

«Es ist nicht so, dass irgendjemand die Nerven verloren hat.» Diese Aussage von Helvetia-CEO Philipp Gmür zeigt den Rechtfertigungsdruck, unter dem der Versicherer nach der Gewinnwarnung vom Dienstag steht. Er musste erklären, weshalb das Unternehmen am Finanzmarkt während der Turbulenzen vom Frühling nach anfänglichen Verlusten die folgende Markterholung verpasste. Man habe konservativ agiert und sich gegen weitere Verluste abgesichert, lautete die Antwort des Allversicherers. Dieser Entscheid führte zu einem Rückschlag von mindestens 100 Mio. Fr. Hinzu kamen Schadenforderungen im hohen zweistelligen Millionenbereich von Kunden, welche von den Massnahmen gegen Corona betroffen waren. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?