Märkte / Makro

Herkömmliches Inflationsziel in der Kritik

Der Online-Handel in den USA drückt die Teuerung um bis zu 2 Prozentpunkte. Das Federal Reserve berät über Alternativen für die Geldpolitik.

Wenn sich Ökonomen mit dem Phänomen Inflation befassen, liegen inzwischen die Nerven blank. Die Teuerung fällt in den meisten Ländern viel schwächer aus, als ökonomische Regeln und Modellrechnungen nahelegen.

Nur Schwankungen im Ölpreis oder der Wechselkurse bringen die Preise vorübergehend in Bewegung. Das jüngste Beispiel ist die Schweiz.

Aber der Zusammenhang zwischen der Konjunktur, den Löhnen und den Verkaufspreisen, wie ihn in der ökonomischen Theorie die Phillips-Kurve nahelegt, ist ausser Kraft gesetzt.

Niemand kann definitiv erklären, warum das so ist. An der Jahresversammlung der nationalen Vereinigung der Ökonomen, AEA, in den USA kam es deshalb Ende letzter Woche zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen zwei ihrer renommiertesten Mitglieder.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare