Unternehmen / Immobilien

Hiag muss unten durch

Analyse | Die Immobiliengesellschaft verzichtet nach einem Verlust auf die Zahlung einer Dividende. Die Aktien sinken erneut.

Das Immobilienunternehmen Hiag hat ein turbulentes erstes Halbjahr mit gravierenden finanziellen Folgen hinter sich. Verwaltungsratspräsident Felix Grisard bezeichnete die letzten Monate an einer Telefonkonferenz als «Annus horribilis» für die Gesellschaft. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 43,4 Mio. Fr. Vor einem Jahr hatte Hiag noch 33,3 Mio. Fr. Gewinn ausgewiesen. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung wegen des Verlusts einen Dividendenverzicht.

Der Entscheid, sich aus dem  IT-Infrastruktur-Geschäft zurückziehen, belastete das Resultat im ersten Halbjahr ebenso wie der Konkurs des bedeutenden Mieters Rohner in Pratteln. Grisard hielt fest, «dass Hiag nun trotz allem besser dasteht als vor einem Jahr». Der neue CEO Marco Feusi, der im Januar 2020 antreten wird, sei bereits in die Entscheide involviert. Auch wurde im Verwaltungsrat ein Investitionsausschuss gebildet, um «näher am operativen Geschäft dran zu sein». Hiag habe aus dem Konkursfall des Chemieunternehmens kurz nach der Unterzeichnung eines fünfzehnjährigen Mietvertrags Lehren gezogen.

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