Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Vorsorge
Unternehmen / Finanz

Höchste Zeit für 3a-Vorsorge

Fürs Alterssparen sind Einzahlungen noch bis Mitte Dezember steuermindernd möglich. Im Aufschwung sind 3a-Apps, die günstig aktienbetonte Investments offerieren.

Noch bis Ende Jahr ist Zeit für die Einzahlung auf 3a-Vorsorgekonten oder die Neueröffnung solcher Bank- und Versicherungskontrakte der freiwilligen ergänzenden Altersvorsorge. Angestellte dürfen bis gut 6800 Fr. jährlich einzahlen, Selbständigerwerbende gar bis 34 000 Fr. Der Sparbetrag verringert das steuerbare Einkommen. Das ist für viele das Haupt­argument. Denn sparen und das Vermögen zu geringen Kosten in Wertschriften investieren lässt sich ja auch sonst über Konto und Depot – ohne das 3a-Korsett.

Denn Vermögen auf 3a-Kontrakten dürfen frühestens fünf Jahre vor der ordentlichen Pensionierung zurückgezogen werden – oder vorher zur Teilfinanzierung von Wohneigentum. Voraussetzung für das Steuersparen ist, dass im Familienbudget überhaupt genügend Bares vorrätig ist und dass es für sehr lange Zeit entbehrt werden kann. Nur den finanziell Gutsituierten wäre gedient, wenn die Finanzbranche mit ihrer Forderung durchkäme, wesentlich höhere Einzahlungsbeträge steuerwirksam zuzulassen.

AHV und Pensionskasse reichen nicht

Zusätzlich für das Alter zu sparen, ist dennoch un­abdingbar. Allein auf die Rentenzahlungen von AHV und Pensionskasse zu setzen, ist fahrlässig. Die durchschnittliche AHV-Rente steht für beide Geschlechter bei knapp 1900 Fr. monatlich. Aus der beruflichen Vorsorge erhalten Frauen im Schnitt knapp 1600 Fr. monatlich, Männer fast 3000 Fr. Ihre Rente fällt doppelt so hoch aus, weil die berufliche Vorsorge nach dem Sparsystem funktioniert. Der Rentenanspruch hängt folglich direkt von der Salärhöhe und dem Beschäftigungsgrad ab.

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