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Schindler vor anspruchsvollem Jahr – auch wegen Coronavirus

Analyse | Das Unternehmen blickt zurückhaltend auf 2020. Neben dem Coronavirus ist auch der stärkere Franken eine Herausforderung.

Der Aufzug- und Rolltreppenhersteller Schindler hat mit den am Freitag vorgelegten Jahreszahlen die Erwartungen des Marktes knapp verfehlt. Die Partizipationsscheine verloren nach der Publikation rund 2%. Der Umsatz von 11,3 Mrd. Fr. liegt zwar nur 0,4% unter dem Durchschnitt der Prognosen. Grösser ist die Abweichung beim Betriebsergebnis, das mit 1258 Mio. Fr. gut 2% unter den Schätzungen liegt. Für die Dividende werden unverändert 4 Fr. je ­Titel vorgeschlagen.

Im Vergleich zu den drei grössten Konkurrenten ist besonders der Rückgang der Marge unschön. Während Otis und Kone ihre Profitabilität steigern konnten, sank Schindlers Ebit-Marge von 11,7 auf 11,2%. Ebenfalls rückläufig war die Marge von ThyssenKrupp Elevator – mit 9,9% die niedrigste unter den Grossen der Branche. Schindler-CEO Thomas Oetterli erklärte den Rückgang mit höheren Material- und Lohnkosten sowie gestiegenen Ausgaben für strategische Projekte. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.