Märkte / Rohstoffe

Höhere Reispreise beunruhigen asiatische Länder

Exportbeschränkungen haben das Grundnahrungsmittel verteuert. Trotz der jüngsten Entspannung ist es zu früh für eine Entwarnung am Reismarkt.

Als sich in Asien Anfang Jahr die Nachricht über den Ausbruchs einer unbekannten Krankheit in China verbreitete, stürmten verängstigte Konsumenten die Läden und die Supermärkte. Leergefegt wurden bei diesen Hamsterkäufen zuerst die Reis­regale, ist diese Getreidesorte doch das Grundnahrungsmittel der Region. Die Ängste vor einer Lebensmittelknappheit trieben den Exportpreis von Reis in den ersten vier Monaten 2020 rund 30% auf den höchsten Stand seit 2011. Das löste vor allem in ärmeren asiatischen Volkswirtschaften Inflationsangst aus, wo die Haushalte einen Grossteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben.

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