Märkte / Makro

Höhere Zinsen sind noch kein Problem

Die steigenden Renditen der US-Staatsanleihen dürften das Wirtschaftswachstum noch nicht belasten. Für Unsicherheit sorgt hingegen das Schatzamt.

Es war ein langersehnter Moment. Am 24. April rentierten zehnjährige US-Staatsanleihen zum ersten Mal seit Januar 2014 wieder mehr als 3%. Gemäss Steven Blitz, Ökonom des Researchhauses TS Lombard, ist der Wert von 3% zwar «nicht wichtiger als eine Rendite von 2,99 oder 3,01%». Trotzdem sprachen Marktbeobachter von einem Meilenstein. Denn die Schwelle ist psychologischer Natur. Sie wurde zuletzt mehrfach getestet, aber nicht überschritten.

Für Stephen Bartolini vom Fondshaus T. Rowe Price sind die höheren Zinsen erfreulich. «Sie sind ein Zeichen des Wirtschaftswachstums und der gestiegenen Zuversicht der US-Zentralbank für die US-Konjunktur», sagt der Portfoliomanager.

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