Märkte / Makro

Globale Lieferketten entspannen sich langsam

Unternehmen reagieren zögerlich mit Investitionen auf Lieferprobleme. Die Nachfrageschwäche mindert jedoch den Druck auf die Versorgungsketten.

Von den Problemen der Lieferketten wird zwar überall gesprochen – doch die meisten Unternehmen zeigen sich wenig bereit, durch neue Investitionen diese offensiv anzugehen. Das ist zumindest der Eindruck der Analysten von Morgan Stanley.

Gemäss der Analysten sind 58% der von ihnen abgedeckten Unternehmen «überhaupt nicht empfänglich» oder «ziemlich unempfänglich» gegenüber der Idee, mehr zu investieren, um Lieferketten in grösserem Ausmass umzubauen. In Nordamerika zeigen gemäss der Analysten nur 4% der Unternehmen, in Europa 7% und in der Region Asien-Pazifik immerhin 21% eine starke Bereitschaft, solche Anpassungen vorzunehmen.

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