Unternehmen / Konsum

Sondereffekte belasten Bell Food Group

Analyse | Höhere Schweinefleischpreise, Kosten infolge einer Devestition und die Steuerreform brocken der Gruppe im ersten Semester einen Verlust ein.

Die Bell Food Group befindet sich weiterhin in einem strukturell schwierigen Umfeld. Wie bereits Ende Juni angekündigt, fällt das Ergebnis für das erste Semester 2019 deutlich schwächer aus als in der Vorjahresperiode. Neben den gestiegenen Einkaufspreisen und einem schwachen Start in die Grillsaison belasteten Sondereffekte infolge des Verkaufs des deutschen Wurstwarengeschäfts und wegen der Steuerreform.

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit reduzierte sich auf 11 nach 55,2 Mio. in der Vorjahresperiode. Auch um die Sondereffekte bereinigt resultierte auf Stufe Ebit wie erwartet ein deutliches Minus auf 46 Mio. Unter dem Strich steht ein Verlust von 9,6 Mio. Fr. nach einem Gewinn von 32,5 Mio. Darin enthalten ist neben einer Wertberichtigung in Deutschland die Anpassung der latenten Steuern infolge der Unternehmenssteuerreform in der Schweiz. Der Steueraufwand ist einmalig um 2 Mio. Fr. gestiegen.

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