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Unternehmen / Konsum

Hoher Nein-Anteil zum Aryzta-Vergütungsbericht

Die Aktionäre des Backwarenherstellers haben zwar alle Anträge angenommen. Beim Thema Entlohnung haben sich jedoch ihren Unmut kundgetan.

(AWP) Die Aktionäre des Backwarenkonzerns Aryzta (ARYN 37.15 1.61%) haben an der Generalversammlung vom Donnerstag in Dublin alle Anträge des Verwaltungsrates angenommen. Für einzelne Traktanden gab es aber beachtliche Nein-Stimmen.

So votierten laut Mitteilung von Aryzta 44,8% der Aktienstimmen in einer Konsultativabstimmung gegen den Vergütungsbericht 2017. Der Aryzta-VR nimmt diesen hohen Nein-Anteil zur Kenntnis und schreibt, dass die grundsätzliche Philosophie diesbezüglich «Vergütung für Performance» laute. Die Rückhalte-Boni für das Geschäftsjahr 2017 seien dabei die Ausnahme und nicht die Regel – eine «einmalige Sache unter extremen Umständen». Es sei jedenfalls nicht die Absicht, dies zu wiederholen.

Die Punkte «VR-Entschädigung bis zur nächsten GV» und «Entschädigung des Managements für das kommende Geschäftsjahr» erhielten 3,3% bzw. 9,7% Nein-Stimmen. Gegen die Erneuerung des genehmigten Kapitals votierten 7,8% der Aktienstimmen. VR-Präsident Gary McGann wurde mit 98,6% der Stimmen gut wiedergewählt.

Die komplette Historie zu Aryzta finden Sie hier. »