Unternehmen / Finanz

Hongkong hebt IPO-Verbot für UBS auf

Die Grossbank darf zwei Monate früher als ursprünglich geplant wieder Börsengänge in Hongkong begleiten.

(Reuters) Die Schweizer Grossbank darf ab sofort wieder Börsengänge in Hongkong in federführender Rolle begleiten. Die Regulierungsbehörde SFC hob das entsprechende Verbot eigenen Angaben vom Dienstag nach einer zehnmonatigen Überprüfung der internen Prozesse des Instituts wieder auf, zwei Monate früher als ursprünglich geplant.

Die SFC hatte Mitte März 2019 entschieden, dass die Bank und ihre lokale Tochter ein Jahr lang keine IPOs mehr organisieren dürfen, und zudem eine Busse verhängt. Auslöser des Rechtsstreits war die Rolle der UBS (UBSG 12.685 -2.61%) bei mehreren Börsengängen. Eine der Firmen wurde nur 14 Monate nach dem Listing liquidiert. Daraufhin hatte die SFC die Banken unter die Lupe genommen, die eine Börsennotierung als sogenannter Sponsor begleitet haben. In dieser federführenden Rolle erhält eine Bank normalerweise höhere Gebühren als andere beteiligte Institute, bürgt jedoch auch für die Korrektheit der Informationen zu einem Unternehmen. Die UBS wollte sich zur Aufhebung des Verbots nicht äussern.

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