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Hot Corner: Aus Schaden wird man klug

Die italienische Amplifon wetteifert im Hörgerätehandel mit Sonova.

Arno Schmocker

Am Anfang stand eine dramatische Erfahrung: Im Zweiten Weltkrieg erlitt Algernon Charles Holland bei einem Flugzeugabsturz über Italien ein Knalltrauma. Der Hörschaden zwang den Briten zu einem längeren Krankenhausaufenthalt. Vom Krankenbett aus begann er nach technischen Lösungen für eine Hörhilfe zu suchen.

Der gelernte Radiotechniker blieb in Mailand und gründete 1950 zusammen mit seiner italienischen Ehefrau Anna-Maria das Unternehmen Amplifon. Als erste «Filiale» diente ein umgebauter Bus mit mobilem Verkaufsservice für Hörgeräte. In den Neunzigerjahren internationalisierte Amplifon die Präsenz, nicht zuletzt mit der Übernahme von Miracle-Ear in den USA.

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