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Hot Corner: Billig geliefert

Domino's Pizza wird das Wachstum nach Ende der Pandemie beschleunigen.

Jeffrey Vögeli

Gewohnheiten ändern sich. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, die noch 2019 nie auf die Idee gekommen wären, sich Essen nach Hause zu bestellen, haben dies seit Frühling 2020 regelmässig getan.

Auch nach dem Ende der Pandemie werden viele von ihnen diese Bequemlichkeit nicht missen wollen – darauf setzt zumindest der Aktienmarkt. Die Aktien reiner Lieferdienste wie DoorDash oder Delivery Hero – Erstere ist vergangenen Dezember an die Börse gegangen – sind trotz Verlusten hoch bewertet.

Unterentwickelter Markt

Weit von der Verlustzone entfernt ist im Gegensatz dazu Domino’s Pizza (NYSE: DPZ, 425.12 $, Marktkapitalisierung 16,5 Mrd. $). Das Unternehmen aus Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan und seine Franchisenehmer verkauften 2020 in 17’644 Restaurants Pizzen amerikanischer Machart für total über 16 Mrd. $. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 491 Mio. $. Auch Domino’s hat ihre Wurzeln im Ausliefern von Essen. Dem Unternehmen zufolge liefert in den USA niemand mehr Pizzen aus, während dieser Markt international noch «unterentwickelt» sei. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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