Unternehmen / Ausland

Hot Corner: Einsteigen vor dem Take-off

Der Singapurer Airlinedienstleister SATS kommt allmählich auf Touren. Das Potenzial in Asien ist vorhanden.

Wolfgang Gamma

Nach zwei Jahren gähnender Leere ist in den Flughäfen das Leben zurück. Noch nicht im früheren Mass, aber immerhin. Das gilt auch für den Changi Airport in Singapur. Das bringt dem Flughafendienstleister SATS (Singapur; SATS, Kurs: 3.90 Sing.-$; Börsenwert: 4,38 Mrd. Sing.-$) mehr Umsatz, aber auch mehr Kosten. Letzteres vor allem kurzfristig. Auf längere Sicht müsste das Unternehmen von seiner gewichtigen Position in Südostasien profitieren.

SATS bietet ihre Dienstleistungen an mehr als fünfzig Flughäfen in vierzehn Ländern an. Catering für Airlines, Gepäck- und Frachthandling sind darunter die wichtigsten. Im vergangenen Geschäftsjahr (per Ende März) steuerte das Segment Food Solutions fast 55% des Umsatzes von insgesamt 1,18 Mrd. Sing.-$ (805 Mio. Fr.) bei. Vor der Pandemie lieferte SATS pro Jahr über 160 Mio. Mahlzeiten an Fluggesellschaften und weitere Kunden. Die Kapazitäten für einen Neustart sind vorhanden. Seit Bestehen der Reisebeschränkungen intensiviert das Unternehmen das Cateringgeschäft ausserhalb der Aviatik, so mit einem hoch automatisierten «Food Hub» im Singapurer Vorort Jurong.

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