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Hot Corner: «Home, sweet home» dank Westwing

Der Onlinemöbelhändler aus Deutschland will nach der Pandemie mehr als eine Schippe drauflegen.

Wolfgang Gamma

Geld für Reisen auszugeben, war und ist in der Pandemiezeit ein schwieriges Unterfangen. Ein Teil der ersparten Ausgaben landete auf der hohen Kante, ein beachtlicher Teil wurde aber auch zur Verschönerung in den eigenen vier Wänden eingesetzt. «Home, sweet home» feierte in manchen europäischen Ländern ein Comeback. Und da der stationäre Handel ebenfalls eingeschränkt war, profitierten Onlineanbieter wie Westwing (Xetra: WEW, Kurs: 44.50 €, Marktkapitalisierung: 930 Mio. €).

Das Unternehmen wurde vor zehn Jahren gegründet und im Herbst 2018 in Frankfurt an die Börse gebracht. Die Gründer Delia Lachance und Stefan Smalla sind weiterhin mit der operativen Führung befasst als Chief Creative Officer respektive als CEO. Im Angebot werden Möbel und Wohnaccessoires geführt.

Elf Märkte europaweit

Inzwischen ist die Gesellschaft, an der Rocket Internet mit 27% beteiligt ist, in elf europäischen Ländern mit eigenen Websites vertreten, so auch in der Schweiz. Andere Rocket-Erfolgsgeschichten sind der Essenslieferant HelloFresh und die Modeplattform Global Fashion Group. Gearbeitet wird mit einem weltweiten Netzwerk von Trend-Scouts, um Marken frühzeitig in den Handel zu bringen; geliefert wird von sechs Logistikzentren – vier davon in Polen – aus, zwei weitere sind in Planung. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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