Unternehmen / Ausland

Hot Corner: Im Osten viel Neues

Der Versicherer Vienna Insurance ist vorn dabei, wenn der Osten Europas politisch und wirtschaftlich prominenter wird.

Zum 11%igen Einnahmenplus im ersten Quartal haben besonders die Geschäfte in Tschechien, Rumänien, den baltischen Staaten, Serbien, Ungarn und der Ukraine beigetragen. Die Prämiensumme habe 3,4 Mrd. € erreicht und der Quartalsgewinn 124 Mio., verkündete Elisabeth Stadler. Sie ist seit 2016 Generaldirektorin des österreichischen Versicherers Vienna Insurance (Wiener Börse: VIG, Kurs 22.58 €, Marktkapitalisierung von 2,9 Mrd. €).

Der Konzern ist profiliert mit Schaden- und Haftpflichtdeckung für Privathaushalte und Unternehmen. Lebens- und Gesundheitsversicherungen ergänzen die Palette. In vielen Ländern des zentralen und des östlichen Europas hat er eine vordere Marktstellung.

Hilfsfonds für die Ukraine

Das Ukrainegeschäft trägt allerdings nur etwa 1% zum Konzerntotal bei. Für die dortigen Aktivitäten hat das Management im ersten Quartal kriegsbedingte Rückstellungen von 75 Mio. € gebucht, wie die CEO den Aktionären berichtete. Ausserdem hat das Management einen Hilfsfonds eingerichtet für in der Ukraine betroffene Familien.

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