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Hot Corner: Kaffeekultur für zu Hause

Die Coronakrise schränkt auch unsere Kaffeetrinkgewohnheiten ein. Der italienische Haushaltsgerätehersteller De' Longhi profitiert davon besonders.

Peter Rohner

 Die Pandemie und Home Office verändern auch unsere Kaffeetrinkgewohnheiten: kein Espresso mehr beim Ita­liener, kein Latte to Go auf dem Arbeitsweg und kein Kaffeemaschinen-Smalltalk im Büro. Stattdessen nur noch Selbstgebrautes. Wer sieben Tage die Woche zwei bis drei Kaffee zu Hause ­einnimmt, weiss eine gute, zuverlässige Maschine zu schätzen. Und wer schon länger mit einer neuen Maschine geliebäugelt hat, greift jetzt zu.

Prädestiniert, um von diesem Trend zu profitieren, ist  De’Longhi (Kurs: 26.26 €, Börsenwert: 3,95 Mrd. €). Das Unternehmen aus Treviso stellt elek­tronische Haushaltsgeräte aller Art her. Zur Gruppe gehören auch die Marken Braun, Kenwood  und Ariete. Doch Kaffeemaschinen sind mit einem Umsatzanteil von 50% das wichtigste Standbein. Anders als Cimbali oder La Marzocco fertigt De’Longhi hauptsächlich Macchine für den Privatgebrauch, und das zu relativ günstigen Preisen. Ob ­Vollautomat, Espressomaschine, Geräte für Kapseln, Filterkaffeemaschinen oder elektrische Mokka-Kanne mit integriertem Timer, es ist für jedes Kaffeebedürfnis etwas dabei.  

Maschinen für alle

Auch ohne den Pandemieeffekt befindet sich De’Longhi in einem Wachstumsmarkt. Vor allem Espressomaschinen, bei denen die Norditaliener Marktführer sind, erfreuen sich grosser Beliebtheit. Seit 2015 wurden weltweit im Durchschnitt jedes Jahr 8% mehr verkauft. In Westeuropa hat De’Longhi einen Marktanteil von 35%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?