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Hot Corner: Nach dem Absturz eine Wette wert

Allogene gilt als führend bei Car-T-Zelltherapien. Der Aktienkurs hat sich halbiert, nachdem bei einem Patienten eine Anomalie aufgetreten ist und die FDA alle Studien angehalten hat.

Die Nachricht vom verfügten Studienstopp für das gesamte klinische Programm des US-Biotech-Unternehmens Allogene hat vergangenen Freitag zu einer heftigen Börsenreaktion geführt. Bis zum Handelsende verloren die Titel die Hälfte ihres Werts und schlossen bei 13.13 $ – als stünde der Preis symbolisch für das Pech, das den Pionier bei allogenen Car-T-Krebstherapien heimgesucht hat.

Bei einem Blutkrebspatienten wurde bei einigen der modifizierten T-Zellen des Immunsystems eine Chromosomenanomalie festgestellt. Worin diese genau bestand, sei unklar, liess das Unternehmen verlauten. Aber sie liege auf dem Chromosom 14. Auf diesem modifiziert Allogene ein Gen, das dafür sorgen soll, dass die T-Zellen Krebszellen erkennen und bekämpfen können. Die Vermutung liegt deshalb nahe, die Anomalie könnte durch die Geneditierung ausgelöst worden sein. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?