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Hot Corner: Windstrom statt Russengas

Iberdrola illustriert die Energiezukunft Europas.

Alexander Saheb

Die Gasleitungen aus Russland sind zum Schicksalsfaden der europäischen Energieversorgung geworden. Der von Russland verhängte Stopp von Gaslieferungen an Polen zeigt die Schwäche der bisherigen Energiestrategie schonungslos auf. Die Verwundbarkeit kann nur durch Unabhängigkeit, Eigenversorgung und eine dezentrale Stromproduktion verringert werden.

Bei Iberdrola könnte man lernen, wie das geht. Sie ist der weltweit nach Umsatz siebtgrösste Energieproduzent und gehört zu den grössten Windstromlieferanten. Die bestehenden Produktionsanlagen erzeugen Strom vor allem aus nachhaltigen Energiequellen wie Wind, Wasser oder Sonnenkraft. Rund zwei Drittel von Iberdrolas elektrischer Gesamtkapazität kommen somit grün zustande. Dennoch gehören Kernkraft und Gas noch zum Produktmix.

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