Unternehmen / Ausland

Hot Corner: Von der Sicherheit anderer profitieren

Fortinet erwirtschaftet glänzenden Gewinn. Dennoch sind die Papiere des Cybersecurity-Anbieters abgestürzt.

Thorsten Riedl

Nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine ist die Sicherheit der Netze für IT-Verantwortliche in Unternehmen eines der Top-Themen. Attacken zwischen der Ukraine und Russland, nicht nur physisch, sondern auch im Cyberspace, haben den Fokus auf das Thema weiter geschärft. Der Sicherheitsanbieter Fortinet (Nasdaq: FTNT, Kurs: 266.66 $, Börsenwert: 42,8 Mrd. $) dürfte von höheren Ausgaben im Sektor profitieren – ist zuletzt aber unter die Räder gekommen. Das birgt Chancen.

Der gebürtige Chinese Ken Xie – inzwischen Amerikaner und Selfmade-Milliardär – hat mit seinem Bruder den Vorgänger von Fortinet im Jahr 2000 an den Start gebracht. Beide waren zuvor schon in der Sicherheitsbranche tätig. Als erstes Produkt lancierte das Unternehmen im Jahr 2002 Fortigate, eine Firewall, um das Eindringen von Schadcode in Unternehmensnetze zu verhindern. Die Nachfolger dieses Produkts sind noch immer der Hauptumsatzträger des US-Anbieters.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?