Blogs / Momentum

Hot Corner: Zurück zu altem Glanz

Der finnische Konzern Fiskars kämpfte bereits vor der Coronakrise mit einer schwachen Kursentwicklung. Effizienzprogramme dürften nun die Wende bringen.

Frank Heiniger

Die Chance, in einem Schweizer Wohnzimmer auf die bunten Teelichter, Schalen oder Teller von Iittala zu stossen, ist gross. Das schlichte Design «Made in Finland» ist auch hierzulande beliebt – liefert es doch dekorative Farbtupfer, ohne für helvetische Verhältnisse zu stark ins Exotische abzudriften.

Iittala ist Teil des in Helsinki kotierten Konzerns Fiskars (Helsinki: FSKRS, 10.12 € am Montag, 824 Mio. € Börsenwert). Das Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1649 zurückreichen, operierte über die vergangenen Jahrzehnte zumeist als breit aufgestelltes Konglomerat. Etwa war man Hauptbesitzer des Schiffs­motoren- und Energieanlagenbauers Wärtsilä. Diese Beteiligung hat Fiskars allerdings Stück für Stück abgestossen und fokussiert inzwischen auf das Kerngeschäft mit Konsumgütern. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.