Unternehmen / Industrie

Huber+Suhner hält sich wacker

Analyse | Im zweiten Semester steigt die Marge des Komponentenherstellers auf Vor-Corona-Niveau.

Das Kabel- und Verbindungstechnikunternehmen Huber+Suhner hat im zweiten Halbjahr eine zügige Erholung hingelegt. Nachdem der Umsatz im ersten Halbjahr 15,8% zurückgegangen war, wird für das Gesamtjahr noch ein Minus von 11,2% auf 738 Mio. Fr. ausgewiesen.

Noch eindrücklicher der Auftragseingang: Nach –11,6% in der ersten Jahreshälfte sind es im Gesamtjahr nur noch –6,6%. Und mit 748 Mio. Fr. übertrifft der Auftragseingang das Umsatzvolumen, was ein gutes Zeichen für die künftige Geschäftsentwicklung ist.

Aus den jetzt veröffentlichten ersten Eckzahlen lässt sich errechnen, dass im zweiten Halbjahr wieder etwa das Bestellniveau der von Corona nicht beeinträchtigten Vorjahresperiode erreicht worden ist. Geholfen habe die gute Nachfrage in den Märkten für Verbindungstechnik in Rechenzentren sowie bei Glasfasernetzen, teilt Huber+Suhner mit. Ab Jahresmitte habe sich auch der Automobilmarkt belebt, vor allem für Produkte der E-Mobilität. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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