Unternehmen / Industrie

Huber+Suhner steigert Marge

Analyse | Im ersten Halbjahr hat das Industrieunternehmen weniger verkauft. Der Umsatzrückgang trifft vor allem tiefmargiges Geschäft.

Bei vielen der von Huber+Suhner hergestellten Produkte gibt es eine Ablaufzeit. Sie verkaufen sich eine bestimmte Zeit lang, dann werden sie durch den Technologiewandel obsolet.

Solche Produktzyklen scheinen auch in der Umsatz- und Margenentwicklung des Unternehmens auf. Derzeit kommt ein solcher Effekt im Umsatz mit den Verbindungskomponenten für Handyantennen, die für den 4G-Standard konzipiert wurden, zum Ausdruck. Weil jetzt die Aufrüstung zum 5G-Standard ansteht, gehen die Aufträge für 4G-Aufrüstungen zurück, und die Preise für die Komponenten sinken.

Aufträge laufen aus

Vor einem Jahr hatte Huber+Suhner einen 4G-Grossauftrag aus Indien abgewickelt und damit viel Umsatz, aber nur wenig Gewinn erwirtschaftet. In der ersten Hälfte dieses Jahres sind die Lieferungen nach Indien geringer ausgefallen, was mit dazu beigetragen hat, dass der Umsatz des Segments Fiberoptik, dem diese Geschäfte angehören, um 17% auf 158 Mio. Fr. gesunken ist. Weil die Profitabilität des Indienauftrags gering war, das übrige Geschäft aber mehr abwarf, stieg die Marge des Segments von 6,4 auf 7,8%.

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