Unternehmen / Konsum

Hublot-Chef: «Wir brauchen eine Uhrenmesse»

Die Branche braucht laut Ricardo Guadalupe einen jährlichen Austausch. 2021 sei für die Uhrenhersteller entscheidend, wann die Leute wieder reisen würden.

Herr Guadalupe, am Genfer Uhrensalon Watches and Wonders müssen Sie Ihre Neuheiten virtuell präsentieren. Haben Sie sich schon an diese Idee gewöhnt?
Wer Uhren mag, kann sich kaum daran gewöhnen. Unser Produkt ist etwas, das man direkt sehen und spüren muss. Unsere wichtige Messe war die LVMH Watch Week im Januar. Nun haben wir die Möglichkeit, bei Watches and Wonders mitzuwirken. Wir sind gerne dabei, um die gesamte Schweizer Uhrenindustrie zu unterstützen.

Wie meinen Sie das?
Ich bin überzeugt, dass unsere Branche eine physisch durchgeführte Messe braucht. Wenigstens einmal im Jahr brauchen wir einen Treffpunkt, an dem die Industrie zusammenkommt. Aus meiner Sicht ist Genf dabei der logische Standort, weil Genf gewissermassen die Hauptstadt der Uhrenindustrie ist. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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