Märkte / Immobilien

Hypozinsen finden keinen Boden

Die langfristige Finanzierung von Wohneigentum in der Schweiz ist im Juni erneut günstiger geworden.

Die Zinsen für Hypotheken auf Wohneigentum sind im Vergleich zum Vormonat erneut leicht gesunken. Damit werden die im Mai erreichten Allzeittiefs bei allen Laufzeiten unterboten. Insbesondere am langen Ende haben die meisten der in der Tabelle aufgeführten Anbieter die Sätze nochmals reduziert.

Den deutlichsten Abschlag nahmen Axa (CSp 20.69 +1.50%) Winterthur und ZKB vor, die die Zinsen auf zehnjährige Festhypotheken um 10 bzw. 12 Basispunkte (100 Bp = 1 Prozentpunkt) senkten. Die günstigsten Konditionen für den Langläufer bietet Homegate. Ebenfalls nur etwas mehr als 1% für die langfristige Finanzierung von Wohneigentum verlangt Swissquote (SQN 99.20 +4.26%).

Bei den kurzen Laufzeiten gab es kaum Veränderungen. Axa Winterthur hat die Zinsen auf zwei- und dreijährige Festhypotheken um 6 Bp reduziert. Günstiger geworden sind auch die dreijährigen Immobilienkredite von Swiss Life (SLHN 451.80 +1.37%) (–10 Bp), Raiffeisen (–3 Bp) und Zurich (–3 Bp).

Durch die stärkere Abnahme bei den langen Laufzeiten hat die Zinsdifferenz zwischen der kurz- und der langfristigen Finanzierung weiter abgenommen. Gemäss einer Studie des Hypothekenvermittlers Moneypark verlangen die Anbieter im Durchschnitt für einen zehnjährigen Immobilienkredit noch einen «rekordverdächtig» kleinen Zinsaufschlag von 43 Bp gegenüber einer Laufzeit von zwei Jahren .