Märkte / Immobilien

Hypothekarzinsen fallen auf Rekordtief

Die Finanzierungskosten für Wohnimmobilien in der Schweiz sind im Oktober gesunken. Die Zinsen für zehnjährige Fixhypotheken liegen auf den Tiefstständen von 2012.

Die Finanzierung von Wohneigentum in der Schweiz ist im Oktober günstiger geworden. Insbesondere die Zinsen für zehnjährige Fixhypotheken sind im Vergleich zum Vormonat  gesunken.

Mit Ausnahme der Hypo Lenzburg haben alle in der Tabelle aufgeführten Anbieter die Zinsen für langfristige Hypotheken gesenkt. Diese sind durchschnittlich 7 Basispunkte (100 Bp entsprechen 1 Prozentpunkt) günstiger zu haben. Die grössten Abschläge (–10 Bp) verzeichnen Credit Suisse (CSGN 8.9640 -1.80%), PostFinance und Zurich. Den teuersten Langläufer offeriert nach wie vor Raiffeisen mit einem Zins von 2,04%. Sie ist der einzige Anbieter, der mehr als 2% für eine zehnjährige Hypothek verlangt. Die günstigsten Konditionen bietet Swissquote (SQN 160.80 -3.13%) (1,47%).

Die Zinsen für fünfjährige Laufzeiten sind rund 1 Bp gesunken. Lediglich zwei Anbieter – Homegate (0,95%) und Raiffeisen (1,41%) – haben den Satz marginal angehoben. Nur kurzfristige Hypotheken haben sich im Durchschnitt  verteuert (+1 Bp). Die Kosten für eine zweijährige Finanzierung variieren zwischen 0,71% (Swissquote) und 1,23% (Raiffeisen).

Die Hypothekarzinsen liegen inzwischen auf den Tiefst von 2012. Der Spielraum für weitere Vergünstigungen ist zwar gering, dennoch erwarten die Analysten von Credit Suisse nur eine zaghafte Verschärfung der Finanzierungskonditionen. Je nach Laufzeit prognostizieren sie einen Zinsanstieg von 35 bis 50 Bp innerhalb der kommenden zwölf Monate.