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Märkte / Immobilien

Hypothekarzinsen ziehen an

Die Finanzierung von Wohneigentum in der Schweiz verteuert sich. Sowohl die Sätze auf mittel- als auch auf langfristige Festhypotheken steigen.

Das Zinsniveau in der Schweiz steigt langsam. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen der Eidgenossenschaft liegt nur noch knapp unter null. Das wirkt sich auch auf die langfristige Finanzierung von Wohneigentum aus. Insbesondere am langen Ende haben die meisten Schweizer Anbieter die Hypothekarzinsen im März erneut leicht angehoben.

PostFinance und Swiss Life (SLHN 334 -0.89%) verlangen jeweils 10 Basispunkte (100 Bp = 1 Prozentpunkt) mehr für eine zehnjährige Festhypothek als noch im Vormonat. Auch Homegate und die Glarner Kantonalbank (GLKBN 29.55 -1.17%) (Hypomat.ch) haben die Sätze deutlich angehoben. Einzig Credit Suisse (CSGN 15.09 -0.98%) (CS) und die Hypothekarbank Lenzburg (HBLN 4500 0.24%) haben die Zinsen auf die Langläufer gesenkt. Im Schnitt verlangen die Anbieter wieder mehr als 1,5% für eine zehnjährige Festhypothek.

Auch bei den mittleren Laufzeiten bewegen sich die Zinsen langsam nach oben. Swiss Life verlangt für eine fünfjährige Festhypothek 12 Bp mehr als noch im Februar. Bei den kurzen Laufzeiten bleiben die Sätze dagegen praktisch unverändert. Damit ist die Differenz zwischen den Zinsen auf zwei- und zehnjährige Immobilienkredite auf den höchsten Stand seit Februar 2015 gestiegen.

Die für Mittwoch erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank könnte das Niveau weiter stützen. Mittelfristig hingen die Hypothekarzinsen in der Schweiz gemäss CS aber weiterhin von den Absicherungskosten ab, die den Finanzinstituten infolge der Negativzinsen entstehen.