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Märkte / Immobilien

Hypotheken zeitlich zu staffeln, rechnet sich derzeit nicht

Die Hypothekarsätze notieren weiter nahe ihrem Rekordtief. Das schmälert den Anreiz für ein nach Laufzeiten diversifiziertes Hypothekenportefeuille.

Es ist ein gut gemeinter Rat. Wer eine Hypothekarfinanzierung plant, sollte sich nicht nur an eine einzelne Hypothek binden, sondern besser zwei oder drei abschliessen, die mit unterschiedlichen Laufzeiten ausgestattet sind. Diversifizieren zahlt sich aus. Oder wie die alte Bauernregel sagt: Es ist besser, nicht alle Eier in den gleichen Korb zu legen – wer kann schon sicher ausschliessen, dass er einem aus der Hand gleitet? Niemand ist in der Lage, die Entwicklung an den Finanzmärkten sicher vorherzusagen. Steigt oder fällt das Zinsniveau in der Zukunft, liegt man eventuell mit der einzigen ausgewählten Hypothekenlaufzeit falsch. Wer den persönlichen Kredit dagegen kurz-, mittel- und langfristig aufgefächert hat, reduziert dieses Risiko. Allerdings sollten einige Grundregeln beachtet werden, bevor man sich dazu entschliesst, die Hypothek zu tranchieren.

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Leser-Kommentare

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Daniel Kräutli 21.05.2020 - 07:48
Der Vergleich ist zu einseitigt beschrieben. Bei der Staffelung geht es primär um die Risikodiversifikation zum Zeitpunkt der Verlängerung der auslaufenden Hypotheken und nicht um die derzeitige Zinsoptimierung. Die aktuelle Zinsdifferenz zwischen den verschiedenen Laufzeiten ist wie beschrieben marginal. Der effektive “Gewinn” ist erst zum Zeitpunkt der Verlängerung quantifizierbar. Nach Jahren des Tiefzinsniveaus gerät immer mehr in Vergessenheit, dass Mitte… Weiterlesen »