Unternehmen / Gesundheit

Idorsia beendet 2017 besser als erwartet

Das Biotech-Unternehmen legt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr beim Ausblick den Fokus auf die Pipeline.

(AWP) Das Biotech-Unternehmen Idorsia (IDIA 18.08 -5.24%) hat im Geschäftsjahr 2017 etwas besser als erwartet abgeschnitten. So weist das Mitte Juni 2017 gestartete Unternehmen einen Reinverlust nach US-GAAP von 14 Mio. Fr. aus. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Gewinn von 5 Mio. Fr. Für das Jahr 2018 stellt Idorsia einen Betriebsaufwand von etwa 390 Mio. Fr. in Aussicht.

Dank Meilensteinzahlungen im vierten Quartal beliefen sich die Umsätze 2017 auf 158 Mio. Fr., wie das aus der Actelion ausgegliederte Forschungsunternehmen am Dienstag mitteilte. Massgeblich hat dazu die Kooperationen mit Johnson&Johnson (J&J) für den Wirkstoff Aprocitentan (ACT-132577) beigetragen.

Operativ liegt der Verlust nach US-GAAP bei 8 Mio. Fr., nach Non-GAAP ergibt sich ein Gewinn von 8 Mio. Fr. Den Aufwand im Geschäftsjahr 2017 beziffert Idorsia auf 166 Mio. Fr. (Non-GAAP: 150 Mio).

Da Idorsia noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert vor allem die Pipeline. Hier habe man 2017 gute Fortschritte sowohl bei der Etablierung des Unternehmens als auch der Pipeline erzielt, wird CEO Jean-Paul Clozel in der Meldung zitiert.

Für 2018 rechne er damit, potenziell vier Wirkstoffe in die Phase-III der klinischen Entwicklung zu bringen, wird der CEO weiter zitiert. Derzeit in Vorbereitung für Phase-III-Programme sind laut Mitteilung Aprocitentan zur Behandlung der resistenten Hypertension, ACT-541468 zur Behandlung von Insomnie, Clazosentan, das bei Gefässspasmen im Zusammenhang mit aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen eingesetzt wird und Lucerastat zur Behandlung von Morbus Fabry.

Die komplette Historie zu Idorsia finden Sie hier. »

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