Unternehmen / Gesundheit

Idorsia startet mit leichten Verzögerungen ins Entscheidungsjahr

Analyse | Einige Ausgaben werden dieses Jahr statt 2019 anfallen. Auch das Coronavirus bremse, sagt CEO Jean-Paul Clozel.

Idorsia hat das Geschäftsjahr 2019 ohne grössere Rückschläge abgeschlossen. Einmal mehr musste das Pharmaunternehmen, das noch kein Produkt am Markt hat, keine seiner Studien einstellen. Angesichts der durchschnittlich tiefen Erfolgsquote in der Medikamentenentwicklung von etwa 10% und der breiten Produktpipeline Idorsias ist das eine bemerkenswerte Leistung.

Allerdings ist auch Idorsia nicht gänzlich von Verzögerungen verschont geblieben. Sie seien, neben dem Kostenbewusstsein der Mitarbeiter, dafür verantwortlich, dass die Ausgaben tiefer ausfielen als vom Unternehmen und von den Analysten im Schnitt erwartet. Statt bis zu 540 Mio. Fr. waren es am Ende 506 Mio. Fr. Der Löwenanteil entfiel auf Forschung und Entwicklung. Teuer sind insbesondere die vier Phase-III-Studien.

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