Unternehmen / Gesundheit

Idorsia kommt nicht überall voran wie gewünscht

Analyse | Das Biotechnologie-Unternehmen gibt weniger aus als geplant. Teilweise können nicht rasch genug Patienten für Studien rekrutiert werden.

Wenig Umsatz, hoher Betriebsverlust und eine rapide abnehmende Liquidität: Idorsia ist ein typisches Biotechnologie­unternehmen. Und doch unterscheidet sich die aus Actelion herausgelöste Gesellschaft von vielen in der Branche. Unter der «Schirmherrschaft» des Actelion-Grün­derpaars Jean-Paul und Martine ­Clozel kommt Idorsia auf eine Börsenkapitalisierung von mehr als 3 Mrd. Fr. und zeichnet sich durch eine unüblich grosse Pipeline von Medikamenten in Entwicklung aus.

Die Gesellschaft übernahm 2017 einen guten Teil der Forschung von Actelion. Das klinische Portfolio von elf Wirkstoffen wird gegen Ende Jahr durch einen ­weiteren Kandidaten der Phase I mit der ­Bezeichnung ACT-1014-6470 und der Ziel­indikation immunologische Krankheiten ergänzt. Bislang besteht die Pipeline aus vier Wirkstoffen in der Phase I, drei in der Phase II und vier in der Phase III.

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