Unternehmen / Gesundheit

Idorsia nach Roadshow schwächer

Die Analysten der Bank of America zeigen sich nach einer virtuellen Vortragsreihe zurückhaltend zum Potenzial der Pharmaaktien. Das weckt auch bei Anlegern Skepsis.

(AWP) Die Aktien von Idorsia (IDIA 13.33 -2.34%) geben die Kursgewinne vom Freitag am Montag vollumfänglich wieder preis. Beobachter verweisen auf eine Rückmeldung der Bank of America (BAC 31.24 -1.01%) von einer virtuellen Road-Show mit Verantwortlichen des Baselbieter Pharmaunternehmens. Die US-Grossbank bleibt bei ihrer neutralen Haltung für die Valoren.

Wie die Bank of America in einem Kommentar schreibt, führte sie zuletzt eine virtuelle Vortragsreihe mit Vertriebschef Simon Jose und Finanzchef André Muller vor europäischen Investoren durch. Dabei wurden unter anderem der Verkaufsstart des Schlafmittels Quviviq, die Finanzierungsmöglichkeiten für das laufende Jahr sowie die Mittelfristziele angesprochen, so der Autor weiter.

Seines Erachtens verfügt Idorsia zwar über eine gut gefüllte Forschungs- und Entwickungspipeline. Allerdings bleibt der Autor bei seiner «Neutral» lautenden Einschätzung der Aktien, sieht er doch von keinem der Wirkstoffe Raum für steigende Kurse ausgehen.

Händler machen neben dieser eher etwas unterkühlten Rückmeldung von der virtuellen Road-Show auch den momentan eher geringen Risikoappetit der Marktakteure für die Kursverluste verantwortlich. Der Risikoappetit habe unter der Eskalation der Situation in der Ukraine ziemlich gelitten.

Die Valoren von Idorsia notieren nur unwesentlich über den Jahrestiefstkursen von Anfang März bei etwas mehr als 16 Fr. Seit Ende Dezember errechnet sich damit ein Minus von etwas mehr als 9%.

Die komplette Historie zu Idorsia finden Sie hier. »