Ihr Praktikus

Lieber Investor

Viele sind sprachlos, wenn es um Zur Rose geht. Ich natürlich nicht. Aber zuerst muss ich meine Aussage vom Samstag relativieren. Ich hatte geschrieben, den tiefen Platzierungspreis für die neuen Aktien der Versandapotheke habe vor allem das Management von Zur Rose zu verantworten und nicht Banken.

Ganz so absolut kann man das nicht mehr sagen. Denn die Hausbank von Zur-Rose-Grossaktionärin KWE und der Vertreterin Vanessa Frey (auch im Verwaltungsrat Zur Rose dabei) hat trotz Rückbestätigung den Auftrag zur Ausübung der Bezugsrechte nicht oder nicht rechtzeitig weitergeleitet. Deshalb ist die Grossaktionärin ohne Zuteilung geblieben. Jeder, der die Mitteilung von Zur Rose in dieser Sache am Montagmorgen las, dachte: Die Bank – wie ich höre, handelt es sich um Credit Suisse – wird die Aktien am Markt beschaffen. Am Dienstagmorgen hiess es, die Hausbank und KWE hätten einen Vergleich abgeschlossen, der nicht die Lieferung der Aktien umfasse.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare