Märkte / Makro

Ihre Theorie ermöglicht oft erst neue Märkte

Die Ökonomen Wilson und Milgrom haben die Auktionstheorie weiterentwickelt und bei den Funkfrequenzen die Theorie in die Praxis umgesetzt.

Auktionen können sich lohnen. Ein Gewinn von 10 Mrd. $ – das ist, was den US-Steuerzahlern 2017 zugutekam, weil man auf die Theorie zur Ausgestaltung von Auktionen gehört hatte. Zwei Ökonomen haben die Grundlagen in diesem Gebiet erarbeitet und neue Auktionsformen entwickelt. Paul Milgrom und Robert Wilson von der Universität Stanford erhalten dafür dieses Jahr den Wirtschaftsnobelpreis.
Das Nobelpreiskomitee sieht den Startpunkt für die neuen Auktionsformen im Jahr 1991. Damals kündigte die US-Kommunikationsbehörde FCC an, klassische Prozesse bei der Vergabe eines Frequenzspektrums durch Auktionen zu ersetzen. Solche Auktionen von Frequenzbändern sind komplex, denn dabei werden mehrere Objekte gleichzeitig versteigert. Das Preiskomitee erklärt: «Die Auktion von mehreren Objekten wandelte sich fast über Nacht von einem esoterischen Feld am Rande der mikroökonomischen Theorie zu einem heissen Forschungsthema.» Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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