Unternehmen / Schweiz

Im Cyberkrieg herrscht trügerische Ruhe

Konzerne wie KMU stehen weiter im Visier von Cyberkriminellen. Die Angriffe auf Omya, Meier Tobler und Crealogix sind nur die Spitze des Eisbergs.

Es war ein heisser Sommer. Auch im globalen Cyberkrieg. Von diesem Krieg ist die Schweizer Wirtschaft nicht ausgenommen. Nicht nur Milliardenkonzerne wie die wenig bekannte Omya Group, auch kotierte Small Caps wie Crealogix oder Meier Tobler wurden jüngst Opfer von Cyberkriminellen. Die Angriffe legten nicht nur ganze IT-Infrastrukturen lahm. Sie führten auch zu Produktionsunterbrüchen, die Millionenschäden verursachten. Fest steht: Cyberangriffe müssen nicht nur im Risikomanagement berücksichtig werden, sie hinterlassen Spuren in den Bilanzen.
Die in der Schweiz im Juli und August gehäuft aufgetretenen Angriffe wurden mit Ransomware durchgeführt. Das ist schadhafte Software, die über E-Mail in ein Unternehmensnetzwerk infiltriert wird. Gemäss der IT-Sicherheitsfirma Symantec ist hierzulande eine E-Mail unter 334 in irgendeiner Form mit Malware infiziert. Das Vorgehen der Cybergauner ist heimtückisch. Die IT-Systeme werden nicht nur infiltriert und infiziert. Die Kriminellen verkaufen danach den Zugang zu den kompromittierten Systemen und Firmennetzwerken im Darknet an den Meistbietenden.

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