Unternehmen / Ausland

Im Fussball sitzt das Geld nicht mehr so locker

Der Verkauf der Fernsehrechte in Grossbritannien bringt weniger ein als erwartet. Mit Amazon steigt ein erster Tech-Gigant ins Fussball-TV-Business ein.

Lange hat die fussballlose Zeit nicht gedauert. Drei Wochen sind seit dem Ende der Weltmeisterschaft vergangen – und bereits wird dieses Wochenende in England wieder auf höchstem Niveau gespielt. Eine Woche später werden die nationalen Meisterschaften in Italien und Spanien angepfiffen und am 24. August wird auch in der deutschen Bundesliga wieder Fussball gespielt.

Vor allem in England dürfte die Rückkehr zum Spielbetrieb für die Finanzabteilungen der Vereine eine willkommene Ablenkung sein. Denn die kurze Sommerpause brachte wenig Gutes. Für den Zeitraum von 2019 bis 2022 wurden im Juli die ersten fünf von sieben Rechte-Pakete versteigert. Das Ergebnis war ernüchternd. Statt einem neuen Rekord resultierte ein Rückgang der Einnahmen von 5,1 auf 4,5 Mrd. £. Da die zwei verbleibenden Pakete kaum attraktive Spiele beinhalten, werden diese das Gesamtergebnis nur leicht beschönigen. «Die Boomphase bei den nationalen TV-Rechten ist vorbei», kommentierte Sportjournalist Dan Roan vom Staatsfunk BBC.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare