Märkte / Makro

Gefährliche Risse im Griechenland-Bündnis

Der IWF und die Europäer einigen sich auf einen prekären Burgfrieden, doch die ökonomische Vernunft der Griechenlandpolitik bleibt dabei auf der Strecke.

Praktisch in letzter Minute legten Griechenlands Gläubiger am Freitag einen Konflikt bei, der nach Monaten der Ruhe das Griechenlandrisiko wieder angefacht hat und zu eskalieren drohte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Eurostaaten versuchen damit Differenzen zu überbrücken, die in der Griechenlandpolitik bestehen. Es geht um die Frage, wie es mit dem laufenden Kreditprogramm weitergehen soll.

Der IWF-Exekutivrat hatte am Montag seine Vorbehalte gegen das Programm bekräftigt. Unter anderem kam er zum Schluss, dass der griechische Schuldenberg stärker wachsen wird als vorausgesagt. Die Staatsschulden seien nicht mehr tragfähig. In Zukunft würden sie explodieren, falls das Land nicht mit einer Umschuldung entlastet werde.

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