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Internetkonzerne schlagen uns Freundschaften vor, kennen unser Kaufverhalten, entscheiden Wahlen. Das Wort geht um von den Webkraken – denen wir uns ausgeliefert haben.

Wer wissen will, wie die Zukunft der Stadtzentren aussieht, muss nur durch eine deutsche Kleinstadt spazieren – egal, welche.

Die Fussgängerzone, eine menschenleere Strasse mit verlassenen Läden. Billigmärkte wie Primark oder Kik prägen das Bild, die Textilien verramschen – oder gleich Flohmarktartikel. Der Ortskern verödet.

Schuld daran sind nicht nur Einkaufsmalls mit ebenso beliebten wie langweiligen Marken, die in jeder besseren Lage aus dem Boden spriessen – sondern insbesondere der Online-Handel. Wieso in die Stadt hetzen, Parkplatz suchen, Auslagen durchwühlen – wenn Amazon auf Mausklick bis zur Tür liefert, in Deutschland per Prime-Abo vielerorts schon eine Stunde nach Bestellung.

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