Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Steuerstreit
Unternehmen / Finanz

Im Herbst des Steuerstreits

Einige Banken warten noch immer auf eine Lösung ihrer Schwarzgeldvergangenheit mit den USA und Deutschland. Jetzt kommt Bewegung in die Sache.

Dauerbrenner Steuerstreit. Noch immer warten acht von elf Banken in der sogenannten Kategorie 1 auf eine Einigung mit den US-Behörden. Sie wollen das Thema der Beihilfe zur Steuerhinterziehung für US-Kunden ad acta legen. Zudem befindet sich eine mittlere zweistellige Zahl an Schweizer Banken in Gesprächen mit den Behörden des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW). Sie wollen sich im Nachbarland von ihrer Schwarzgeldvergangenheit freikaufen.

Eine Kategorie-1-Bank gibt sich gegenüber «Finanz und Wirtschaft» zuversichtlich. «Wir werden den Fall dieses Jahr lösen, und ich gehe davon aus, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch keinen Wintermantel tragen werden», sagte der Chef der Basler Kantonalbank (BKB), Guy Lachappelle, im Interview Ende Juni. Involvierte Anwälte nähren den Optimismus. «Es gab Gespräche mehrerer Banken mit den Behörden in den USA im ersten Halbjahr», sagt Albrecht Langhart, Anwalt bei der Kanzlei Blum & Grob, der zwei Banken im US-Steuerstreit vertritt. «Wir werden dieses Jahr einen Schritt vorankommen.»

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