Märkte / Immobilien

Immobilienmarkt erhält Impuls

Der Wirtschaftsaufschwung bringt Bewegung in die Nachfrage nach Immobilien. Er löst aber nicht alle Probleme. Dies schreibt Credit Suisse in einer Studie.

Ausweitung des Angebots, steigender Leerstand und Druck auf die Mieten kennzeichnen derzeit den Schweizer Immobilienmarkt. Zu dieser Einschätzung kommt Credit Suisse (CS) in ihrer jüngsten Marktstudie. Als Pluspunkt nennt sie den Wirtschaftsaufschwung, der die Nachfrage in allen Segmenten stimuliere. CS erwartet für 2018 eine spürbar beschleunigte Zunahme des Bruttoinlandprodukts um 1,7% (nach prognostizierten +1% 2017).

Anlagen nach wie vor attraktiv

Von einem Ende der Negativzinsen noch im laufenden Jahr geht die Bank nicht aus. Die Zinsen würden auf einem überschaubaren Niveau bleiben. Daraus schliessen die CS-Analysten, dass Anlagealternativen mit einem vergleichbaren Rendite-Risiko-Verhältnis nach wie vor fehlen. Immobilienanlagen blieben somit attraktiv. Die Renditen von direkten und indirekten Anlagen könnten sich weiterhin sehen lassen. Allerdings dürfte sich, so die Studie, die Performance von indirekten Anlagen in den kommenden Jahren leicht abschwächen. Zu einem Einbruch des Marktes werde es nicht kommen.

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