Märkte / Makro

Impact Investing vor dem Sprung in den Mainstream

Attraktive Renditen und eine positive Investitionswirkung schliessen sich nicht aus. Dem Durchbruch von Impact Investments stehen aber einige Hürden im Weg.

Das Impact Investing hat über die letzten Jahre einen wahren Boom erfahren. Immer mehr Anleger – so lautet jedenfalls das Narrativ der involvierten Finanzbranche – verfolgten das Ziel, attraktive Renditen mit einer positiven Wirkung ihrer Investments verbinden zu wollen. Tatsächlich sind die Volumen deutlich im Steigen begriffen. Bis Impact Investing eine bedeutende Rolle in den Portfolios institutioneller und privater ­Anleger spielen kann, müssen allerdings noch diverse Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.

Die Herausforderungen beginnen bereits beim Begriff. «Viele Schlagwörter sind in der Branche weit verbreitet, aber schlecht definiert», sagt John McKinley, Spezialist für Impact Investing bei Vermögensverwalter BlackRock. Nur mit einer klaren Abgrenzung kann verhindert werden, dass es zu einer Verwässerung der Grundidee kommt. Grundsätzlich liegt das zentrale Unterscheidungsmerkmal zum «normalen» Investieren im Bestreben, nicht nur eine Rendite zu erzielen, sondern gleichzeitig einen konkreten ­Zusatznutzen zu stiften. Damit gehen ­Impact Investments deutlich weiter als herkömmliche nachhaltige Anlagen.

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