Märkte / Makro

Impffortschritt schützt noch nicht

Die EU-Länder und die Schweiz holen auf. Einige Länder ausserhalb des alten Kontinents zeigen jedoch Ausbrüche bei hohen Impfquoten.

Viele Länder Europas geniessen genau wie die Schweiz die sinkenden Fallzahlen. Für die Sommermonate zeichnet sich ab, dass weitere Öffnungsschritte möglich sind und das persönliche wie wirtschaftliche Leben aufblühen kann.

Zugleich macht aber das Beispiel Grossbritanniens klar: Selbst ein schneller Impffortschritt bewahrt nicht davor, dass die Ansteckungen mit Covid-19 schnell auch wieder anschwellen können. Das Land ist kein Einzelfall.

Die britische Regierung musste diese Woche die lange geplante vollständige Öffnung um einen Monat verschieben. Der Grund liegt in der mutierten Virusvariante, die mittlerweile unter dem Namen Delta bekannt ist, und die erstmals in Indien aufgetreten ist. Sie soll 60% ansteckender sein als Alpha, die bisher oft auch britische Variante genannt wird. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Jörg Keller 16.06.2021 - 16:59
Bei hohen Impfraten und dennoch neu anschwellenden Infektionswellen sollte man in den genannten Ländern vielleicht die Impfstoffe genauer anschauen. In den genannten Ländern wurden (soweit mir bekannt) recht häufig oder gar hauptsächlich chinesische Impfstoffe verwendet (Sinovac, Sinopharm, Cansino). In Südamerika dürfte dies teils noch durch die relativ kühlere Jahreszeit weiter verstärkt werden. In der NYT wurde dazu etwa aus Mongolia… Weiterlesen »