Unternehmen / Industrie

Implenia baut sich selbst radikal um

Analyse | Der Baukonzern bleibt 2018 nur knapp in der Gewinnzone. Er will mittelfristig zu einem multinational führenden Baudienstleister werden.

Der führende Schweizer Baukonzern hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Wegen hoher Wertberichtigungen resultierte nur ein marginaler Gewinn. Zudem übernahm am 1. Oktober mit André Wyss ein neuer CEO das Zepter vom zurücktretenden Anton Affentranger.

Mit Blick auf das Ziel, ein international führender Baukonzern zu werden, wurden diese Zäsuren als Anlass genommen, das Unternehmen umzubauen. Wie VR-Präsident Hans-Ulrich Meister am Rand der Bilanzmedienkonferenz festhielt, geht es darum, die Strukturen und die Organisation auf ein grosses, multinationales Unternehmen auszurichten.

Implenia hat vier strategische Prioritäten definiert. Sie will ein Portfolio von starken und differenzierten Geschäften sowie allenfalls auch neue Märkte erschliessen. Weiter geht es darum, profitables Wachstum zu erzielen, Marktanteile und Margen sollen gesteigert werden. Ein weiteres Schwergewicht ist die Innovation, die bereichsübergreifend vorangetrieben werden soll. Schliesslich legt Implenia grosses Gewicht auf die Entwicklung von Talenten.

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 26.02.2019 - 14:55
“Das kaufen, was niemand will, das verkaufen, was alle wollen.” Der Umsatz von Implenia wächst seit Jahren erfreulich, operative Rumpler gehören bei einem Wachstumstitel dazu, inkl. Schwankungen des Reingewinns. 2016, als man in Norwegen einige Erfolge aufweisen konnte, wurde Implenia breit als erfolgreiche Wachstumsstory präsentiert. Jetzt werden die gleichen Absichten auf einmal als Risiko taxiert. 2019 stabilisiert sich wohl der… Weiterlesen »