Unternehmen / Industrie

Implenia profitiert von Ina Invest

Analyse | Transaktionsgewinne haben dem Baukonzern in der Krise die Kasse gefüllt. Im nächsten Jahr soll die Bauleistung in Europa wieder zulegen.

Der Baukonzern ist im ersten Halbjahr mit den Widrigkeiten pandemiebedingter Baustellenschliessungen in Österreich, Frankreich und in einigen Kantonen der Schweiz verhältnismässig gut zurechtgekommen. Der Umsatz ging 11,8% auf 1,93 Mrd. Fr zurück und folgte damit der Entwicklung der Gesamtbauleistung in Europa, die sich gemäss dem Forschungs- und Beratungsnetzwerk Euroconstruct um 11,5% abschwächte.

«Covid-19 hatte einen negativen Einfluss auf unsere Leistung», sagte CEO André Wyss an einer Telefonkonferenz. Die Schutzregeln auf den Baustellen, Störungen in der Lieferkette und von Kunden verschobene Projekte hätten zu höheren Kosten geführt und das Betriebsergebnis (Ebitda) mit rund 37 Mio. Fr. belastet. Unter der Annahme, dass sich die Situation auf den Baustellen im zweiten Halbjahr nicht normalisiert, geht Wyss von zusätzlichen Belastungen in Höhe von 10 bis 30 Mio. Fr. aus. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?