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Implenia rechnet für ihr Spin-off mit 100 Mio. Fr.

Der Baukonzern hat die Details für die Abspaltung von Ina Invest und die Kapitalerhöhung der Immobilientochter gegeben.

(AWP/GA)  Implenia (IMPN 36.38 -0.33%) und Ina Invest  streben bei der geplanten Kapitalerhöhung einen Bruttoerlös von rund 100 Mio. Fr. an, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag heisst. Das Aktienkapital von Ina Invest (INA 20.52 0.59%) wird um bis zu 5,17 Mio. Namenaktien erhöht (Kapitalerhöhung von 140%). Die Implenia-Aktionäre erhalten mit Stichtag 2. Juni pro Aktie ein Ina-Bezugsrecht, wie es weiter heisst. Für 25 Bezugsrechte werden ihnen dann 7 Ina-Aktien angeboten.

Die Bezugsrechte werden weder kotiert noch handelbar sein und verfallen bei Nichtausübung am Ende der Bezugsfrist. Diese dauert von 3. bis 10. Juni.

Die Aktien, die nicht von den Implenia-Aktionären bezogen werden, sollen im Rahmen eines öffentlichen Angebots bei Investoren platziert werden. Der Angebotspreis wird in einem Bookbuilding-Verfahren festgelegt, wobei der Maximalpreis entsprechend des inneren Werts der Aktie (NAV) bei 22.42 Fr. pro Aktie liegen soll. Die Kotierung der Ina-Invest-Aktien wird für den 12. Juni erwartet.

Swiss Life will dabei sein

Wie bekannt, hatte Swiss Life (SLHN 353 0%) Interesse an einer Beteiligung von bis zu 15% an Ina Invest bekundet und eine Bookbuilding-Order von rund 30 Mio. Fr. abgegeben.

Implenia wird Forderungen von maximal rund 60 Mio. aus einem Kredit und aufgelaufenen Kosten gegen neue Aktien verrechnen. Die Beteiligung wird mindestens 40% betragen.

Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung sollen zur Realisierung der Entwicklungs-Pipeline des Immobilienportfolios in der Schweiz eingesetzt werden sowie für Wachstumsmöglichkeiten im Schweizer Immobilienmarkt, wie es weiter heisst. Gerechnet wird mit einem Nettoerlös von 93 Mio. Fr.

Der Spin-off wurde an der Generalversammlung von Implenia vom 24. März genehmigt.

Fokus auf Wohnimmobilien

Ina Invest wird einen Teil des Immobilienportfolios von Implenia übernehmen. Der Fokus liegt auf Wohnimmobilien, Mietwohnungen ebenso wie Stockwerkeigentum. Als erste Projekte sollen 2022 Baselink in Allschwil und die erste Etappe der Lokstadt in Winterthur abgeschlossen werden. Bis 2027 soll der Portfoliowert durch die Entwicklung der Projektpipeline und regelmässigen Arealkäufen auf 2 Mrd. Fr. wachsen.

In der Startphase wird eine Eigenkapitalrendite von 3% angestrebt, mittelfristig werden 6 bis 8% erwartet. Aktionäre sollen 2021 und 2022 eine noch nicht definierte Nominaldividende erhalten. Für die Zeit danach stellt Ina Invest eine mit dem Immobiliensektor konforme Dividende in Aussicht.

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